Empathie
Empathie ist das Einfühlungsvermögen in den anderen Menschen. Du kannst als Empath die Emotionen ~ Freude und Schmerz, Glück und Wut, Hoffnung und Enttäuschung ~ die Wünsche, die Träume u.s.w. des anderen Menschen wahrnehmen.
"Andere Erkennen ist weise, sich selbst erkennen ist Erleuchtung."
Laotse
Genau dieses sich selbst erkennen ist für einen Empathen ungleich schwerer.
Es gibt Menschen, die sich ein gewisses Einfühlungsvermögen im Laufe ihrer Bewusst-Seins-Entwicklung aneignen und je mehr Ihnen bewusst ist, dass sie mit ALLEM WAS IST verbunden sind, sich auch immer besser in den anderen hineinfühlen können.
Es gibt aber auch Menschen, die als Empathen geboren sind.
Für diese Menschen ist es schwierig ein EIGENES Leben aufzubauen, da sie nie gelernt haben sich selbst wahrzunehmen bzw. zu erkennen wer sie sind, welche Gefühle und Wünsche die eigenen sind und welche Gefühle und Wünsche sie von anderen wahrnehmen.
Sie leiden mit den anderen Menschen mit und sie hoffen mit den anderen Menschen mit ... und da sie nicht in der Lage sind zu unterscheiden, ob es das eigene oder das eines anderen Menschen ist, ist es ihnen auch oft nur sehr schwer möglich in die Veränderung zu gehen. Denn natürlich kann das nur der Mensch selbst, der ursprünglich diese Emotionen hat.
Durch dieses Einfühlungsvermögen können sie auch nicht unterscheiden, ob sie die Wünsche des anderen Menschen erfüllen oder ihre eigenen.
Sie können auch nicht unterscheiden, sind es die eigenen Schuldgefühle oder die des anderen Menschen.
Sie sind durch ihre Wahrnehmung und durch die fehlende Unterscheidungsmöglichkeit manipulierbar.
Für diese Menschen ist es ~ um sich SELBST kennen zu lernen ~ unabdingbar, dass sie in die Ruhe/ihre Mitte kommen, dass sie einen Rückzugsraum haben, vielleicht sich sogar für eine gewisse Zeit völlig zurückziehen.
Ein Empath der nicht in seine Entwicklung ~ in die Bewusst-Werdung ~ geht, ist nicht in der Lage sein Leben selbstbestimmt zu führen.
Seine wichtigste Lernaufgabe ist es
♦ aus dem Mitleid/Selbstmitleid auszusteigen
♦ sich zu fragen, ob er sich mit der Erfüllung dieses speziellen Wunsches wirklich SELBST wohlfühlt
♦ ob ihm SELBST das Treffen mit einem ganz bestimmten Menschen gut tut
♦ ob es sich bei der Emotion, die er/sie wahrnimmt um die eigene oder die eines anderen Menschen handelt
und vor allen Dingen
♦ zu prüfen, ob er/sie für diese Handlungen überhaupt die Verantwortung hat oder ob ihm diese nur suggeriert wurde.
Hier geht es nicht darum etwas von sich wegzudrücken, das man selbst leben soll oder Eigenverantwortung abzugeben. Nur wenn er/sie sich SELBST kennen lernt, kann er die Gabe, die er mitgebracht hat, zum Wohler ALLER nutzen.
Der eine oder andere hat aber durch diese Flut von Gefühlen und Wahrnehmungen bereits so sein Gefühl und seine Wahrnehmung dichtgemacht, dass er/sie nicht einmal mehr mitbekommt, wenn er sich oder anderen Schaden zufügt oder dies billigend in Kauf nimmt ~ ganz nach dem Motto "Mir wurde auch Schmerz zugefügt, Du kannst ruhig auch wissen, wie das ist" oder "Bevor Du mich verletzt, verletzte ich Dich".
Als eine weitere Möglichkeit hat sich der eine oder die andere völlig auf die geistige Ebene zurück gezogen und fristet mehr oder weniger gut das Dasein auf der irdischen Ebene. Diese Zerrissenheit drückt sich meist durch Krankheitsbilder sowohl physischer als auch psychischer Natur aus.
Nimmt er/sie diese Lernaufgabe nicht an, wird er/sie im "Leid" und der Stagnation der Welt hängenbleiben und im schlimmsten Falle in die Zerstörung von anderen Menschen oder in die Selbstzerstörung gehen.
Nimmt er/sie die Lernaufgabe an, ist er/sie in der Lage den anderen Menschen dahingehend zu helfen, dass sie ihre Gefühle und Wünsche wieder selbst wahrnehmen können, ihre Träume wieder selbst sehen können.
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